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 Kieferorthopädische Praxis Zschopau
Fachzahnärztin Dr. med. dent. Sabine Walther

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Fragen und Antworten

1. Wann sollte ich den Kieferorthopäden aufsuchen?

Wenn deine Zähne schief und eng stehen, verdreht sind, Lücken haben, nicht richtig aufeinander beißen. Der Kieferorthopäde erklärt, was nicht schön oder falsch ist, und was verbessert werden kann, damit die Zähne wieder gezeigt werden können.

2. In welchem Alter sollte mein Kind beim Kieferorthopäden vorgestellt werden?

Eine Vorstellung beim Kieferorthopäden ist grundsätzlich in jedem Alter ratsam, wenn von Eltern, Zahnarzt oder Kinderarzt Auffälligkeiten der Zahn- oder Kieferstellung bemerkt werden. Einige Fehlstellungen sollten schon im Alter von drei bis sechs Jahren behandelt werden. In der Regel findet die kieferorthopädische Behandlung jedoch zwischen dem 9. und 15. Lebensjahr statt. Daher wird eine Vorstellung beim Kieferorthopäden spätestens mit zehn Jahren empfohlen, wenn Unregelmäßigkeiten im Zahnwechsel bzw. in der Zahnstellung festgestellt wurden.

3. Wie ist eine Vorsorge möglich?

Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung wirkt sich günstig auf die Gebißentwicklung aus. Zuviel Süßes und eine mangelhafte Zahnpflege führt zur Zerstörung der Zähne durch Karies! Ein zu früher Verlust der Milchzähne hat fast immer kieferorthopädische Probleme zur Folge. Außerdem sollte frühzeitig mit der Entwöhnung von Angewohnheiten (Habits) begonnen werden, die die Entwicklung des Gebisses schädigen könnten. Dazu zählen zum Beispiel:

- Lutschen
- Beißen auf die Unterlippe und Zunge
- Zungenpressen
- Lippensaugen
- Fingernägelkauen
- Atmen durch den Mund
- anomales Schlucken
- fehlerhafte Sprachlautbildung

Diese Angewohnheiten können oft nur durch intensives Üben abgewöhnt oder umtrainiert werden. In der Regel erfolgt das in Zusammenarbeit mit einem Logopäden, einem Fachmann für Sprachheilkunde und Spracherziehung.Sollten Sie bei Ihrem Kind eine der oben genannten Angewohnheiten bemerkt haben, zögern Sie nicht, Ihren Zahnarzt oder Kieferorthopäden um Rat zu fragen.

4. Bis zu welchem Alter kann man kieferorthopädisch behandelt werden?

Eine Änderung der Zahnstellung kann während des gesamten Lebens vorgenommen werden. Aufgrund dessen ist eine Behandlung auch bei Erwachsenen ohne weiteres möglich. Lediglich die Beeinflussung und Steuerung des Kieferwachstums (z.B. Rücklage des Unterkiefers, zu starkes Größenwachstum des Unterkiefers) ist nur bei Patienten möglich, die sich noch in der Wachstumsphase befinden.

5. Wie lange dauert eine Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist abhängig von Art und Umfang der kieferorthopädischen Behandlung. Bei kleineren Fehlstellungen reichen manchmal schon einige Monate, bei größeren Fehlstellungen ist für die Korrektur meistens ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren oder sogar länger notwendig. Einschließlich der Retentionsphase (Stabilisierungsphase), die sich nach der aktiven Behandlungsphase anschließt, beträgt die Dauer in der Regel 4 Jahre.

6. Herausnehmbare oder festsitzende Spange?

Mit herausnehmbaren Spangen lassen sich einfachere Zahnfehlstellungen korrigieren. Bei komplizierteren Fehlstellungen führt oft nur die festsitzende Zahnspange zum Erfolg. Häufig werden auch beide Spangenarten im Verlauf der Behandlung verwendet.

7. Entstehen Schmerzen bei der Behandlung?

Nachdem der Kieferorthopäde die herausnehmbare oder festsitzende Zahnspangen angepasst bzw. eingesetzt hat, ist meist ein "Drücken" zu verspüren. Dieser Druck ist individuell unterschiedlich, von einigen Patienten wird er als schmerzhaft empfunden, von anderen Patienten wird er gar nicht bemerkt. In der Regel verschwindet er nach etwa 3 Tagen wieder. Die herausnehmbare Apparatur muß natürlich kontinuierlich getragen werden, um ein erneutes Drücken bei jedem Einsetzen der Apparatur zu vermeiden. Der Druck und eine ganz geringe Lockerung der bewegten Zähne sind die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.       

8. Beschädigen festen Spangen die Zähne?

Werden die Zähne regelmäßig gründlich geputzt, wird es keine Probleme geben. Es liegt in der Hand jedes  Einzelnen, ob Schäden entstehen oder nicht. Werden die Beläge um die festen Teile (Brackets) und zwischen den Bögen nicht regelmäßig entfernt, wimmelt es dort nur so von Bakterien, die Zucker in Säure umwandeln. Die Säure greift die Zahnoberfläche an und verursacht weiße Flecken (erstes Anzeichen von Karies). Ist der Zahn immer sauber, kann dies nicht passieren.

9. Was kann ich gegen "Weiße Flecken" auf meinen Zähnen tun?

 

Durch eine wiederholte intensive Behandlung der betroffenen Zahnoberfläche z.B. mit einem fluoridhaltigen Gel, das Ihnen der Kieferorthopäde empfiehlt, können die weißen Flecken eventuell wieder zum Verschwinden gebracht werden. Das ist aber nur möglich wenn die Schädigung nicht zu weit in die Tiefe reicht.

 

10. Was ist eine "unsichtbare" Zahnspange?

 

Eine festsitzende Zahnspange stört viele Menschen, weil man sie sehen kann. Als Alternative zu den Metallbrackets können fast unsichtbare Keramikbrackets eingesetzt werden. In Abhängigkeit von den Einzelbefunden der Zahnfehlstellung gibt es manchmal auch die Möglichkeit einer sogenannten Schienentherapie. Dabei werden durch eine Reihe fast unsichtbarer Tiefziehfolien, die Zähne sanft in die gewünschte Position bewegt. Informieren Sie sich bei Ihrem Kieferorthopäden, ob eine solche Behandlungsmethode bei Ihnen verwendet werden kann.

 

11. Müssen bei mir bleibende Zähne gezogen werden?

 

Manchmal ist der Kiefer nicht groß genug, damit alle Zähne Platz finden. Um die anderen Zähne richtig einordnen zu können, kann es notwendig sein, bleibende Zähne zu ziehen.

 

12. Welche Gefahren bringt das Daumen-Lutschen mit sich?

 

Bei Kindern, die älter als 3 Jahre sind, führt Daumenlutschen häufig zu Zahn- und Kieferfehlstellungen. Deshalb sollte sich das Kind das Lutschen abgewöhnen. Es gibt viele Tricks, wie man dies erreicht. Am besten ist es, wenn das Kind selbst damit aufhören will. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, einen Kieferorthopäden zu Rate zu ziehen.

 

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