... für ein schönes Lächeln ...
 Kieferorthopädische Praxis Zschopau
Fachzahnärztin Dr. med. dent. Sabine Walther

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Informationen zur Behandlung
Basisbehandlung - Optimierte Behandlung - Geräte für Behandlung

Was ist Kieferorthopädie?

Die Kieferorthopädie ist ein Spezialgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Erkennen, der Behandlung und Verhütung von Zahnstellungs- und Kieferanomalien, Fehlfunktionen des Kauorgans und der Kiefergelenke beschäftigt.

Warum sollten Zahn- und Kieferfehlstellungen behandelt werden?

Schiefe Zähne tun (meist vorerst) nicht weh, sind aber nicht schön anzuschauen und können wichtige Aufgaben nicht richtig erfüllen... z.B. gründliches Kauen und Abbeißen können erschwert oder verhindert sein, da der Kontakt der Zähne zum Gegenkiefer ungenügend ist oder fehlt. Auf diese Weise können u. a. die Verdauung beeinträchtigt sein, durch Fehlbelastung Schäden am Zahnhalteapparat entstehen, die im schlimmsten Fall zu frühzeitigem Zahnverlust. Auch die Reinigung schiefstehender Zähne ist schwieriger. Erfolgt diese nicht ausreichend können Karies und Erkrankungen des Zahnhalteapparates entstehen.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Bei einer kieferorthopädischen Behandlung können herausnehmbare und/oder festsitzende Geräte eingesetzt werden. Welche dieser Behandlungsapparaturen zum Einsatz kommt, richtet sich hauptsächlich nach der vorliegenden Zahn- und Kieferfehlstellung, sowie der vorgesehenen Art der Zahnbewegung.
Die kieferorthopädische Behandlung dauert in der Regel 4 Jahre. In der aktiven Behandlungsphase werden die Zahnfehlstellungen beseitigt. Danach schließt sich die Retentionsphase (Stabilisierungsphase) an. Darunter versteht man die letzte Phase der Behandlung in der das erreichte Behandlungsergebnis "gehalten", also "retiniert" wird.
Welche Maßnahmen sind vor einer kieferorthopädischen Behandlung notwendig?

Um eine genaue Diagnose des Gebisses, der Funktion der Zunge und der Gesichtsmuskulatur, des Wachstumsmusters und der Gesichtsproportionen zu ermöglichen und einen individuellen Behandlungsplan sind eine Reihe von Befunden zu erheben.
1. Anamnese

Zuerst erfolgt eine eingehende Befragung des Patienten bzw. seiner Eltern nach den bestehenden Problemen, Wünschen an die Behandlung und über evtl. bestehende Krankheiten, die unter Umständen auch die Zahnstellung beeinflussen können.
2. Untersuchung

Danach wird eine eingehende Untersuchung des Mund-, Kiefer-, Gesichtbereichs mit klinischer Befunderhebung durchgeführt und das Ergebnis mit dem Patienten und ggf. dessen Eltern besprochen.
3. Abdrücke

Im Anschluß daran fertigen wir Abdrücke der Kiefer an, durch eine Bissnahme mit einer Wachsschablone erfolgt die Fixierung der aktuellen Kiefer-Bisslage. Die Abdrücke werden in unserem Labor mit Gips gefüllt und dreidimensional orientiert durch "Trimmen" oder Sockeln in ihrer Ausgangssituation fixiert. So entstehen naturgetreue Kiefermodelle, die umfangreich vermessen werden.
4. Panorama-Übersichtsaufname

Eine Panorama-Übersichtsaufnahme (Orthopantomogramm kurz OPG) ist vor jeder kieferorthopädischen Behandlung nötig. Durch diese Aufnahme werden die Anlagen aller Zähne und deren Entwicklungsstand festgestellt sowie krankhafte Zustände ausgeschlossen.
5. Fernröntgen - Seitenaufnahme

Die Fernröntgen-Seitenaufnahme verdeutlicht unter anderem die Wachstumsrichtung der Kiefer und die Achsenstellung der Zähne.
6. Handwurzelaufnahme

In manchen Fällen ist das Anfertigen einer Handwurzelaufnahme notwendig. Nur wenn noch ausreichend Wachstum vorhanden ist, können z.B. Falschlagen der Kiefer beseitigt werden. Das Wachstumsstadium lässt sich an der Entwicklung der Handknochen ablesen.
7. Fotografien

Da durch die Kieferorthopädische Behandlung von falschen Zahnstellungen oder falschen Lagen der Kiefer zueinander die Lippenhaltung und der ganze Gesichtausdruck beeinflusst werden können und oft sollen, ist das Anfertigen von Fotografien des Profils und der Frontalansicht des Gesichtes notwendig. Sie geben Aufschluss über harmonische oder disharmonische Gesichtszüge, Asymmetrien, sowie schädliche Angewohnheiten. Die gesamte Befundung kann ca. 30 min dauern.

Basisbehandlung - Optimierte Behandlung - Geräte für Behandlung

Der Gesetzgeber schreibt im Sozialgesetzbuch eine ausreichende,wirtschaftliche und zweckmäßige Behandlung vor. Wir können Sie oder Ihr Kind durch zusätzliche Hilfsmittel bequemer, ästhetisch optimalerund schneller behandeln. Diese zusätzlichen Hilfsmittel gehen jedoch über das Maß des Ausreichenden, Wirtschaftlichen und Zweckmäßigen hinaus und müssen daher privat berechnet werden. Gemäß § 2 GOZ können diese Leistungen und Hilfsmittel auf Ihren Wunsch erbracht oder appliziert werden. Eine Erstattung seitens der kostenerstattenden Stellen ist nicht gewährleistet.

Spezielle kieferorthopädische Prophylaxe

Mundhygienetraining und Kontrolle
insbesondere bei festsitzender Zahnspange. Die Beläge werden mit speziellen Färbelösungen sichtbar gemacht.

Professionelle Zahnspangenreinigungen
mit speziellem Air-Flow (Luft-Wasser-Bikarbonat-Strahl), Ultraschallgeräten und speziellen Polierern und Pasten zur Entfernung von harten und weichen Belägen und Verfärbungen auf den Zähnen. Insbesondere bei Behandlung mit festsitzenden Apparaturen mit eingeschränkter Zugänglichkeit bei der Mundhygiene.

Konditionierung (Versiegelung)
des Bracketumfeldes je Zahn für, mehr Sicherheit. Im Bereich der aufgeklebten Teile ist die Reinigung besonders schwierig. Zahnlack (Kunststoffschicht) deckt die Oberfläche in diesem Bereich ab.

Spezialtechniken

Fast unsichtbare Spange
zahnfarbene Keramik-Brackets oder Kunststoff-Brackets als Alternative zu den Metallbrackets

Spezialbrackets
mit kleinen hygieneunterstützenden Brackets und Spezialbögen, die ein ganz leichtes Gleiten der Bögen und damit eine Behandlung mit geringen Kräften bzw. Druck ermöglichen, sehr biologisch die Kräfte des Gesichtes mitwirken lassen und eine einfachere und bessere Pflege der Zähne ermöglichen. (Foto mit freundlicher Genehmigung der Firma Forestadent)

Stabilisierung

Unsichtbarer Retainer
ein kleiner Drahtbogen der hinter die Oberkiefer oder die Unterkieferfrontzähne geklebt wird

Funktion der Kiefer im Körper

Klinische Funktionsanalyse
Diese zusätzlichen Maßnahmen beinhalten eine allgemeinmedizinische Anamnese, Erhebung einiger orthopädischer und osteopathischer Befunde, eine genaue Untersuchung der Kaumuskulatur sowie die manuelle Untersuchung der Kiefergelenke.



Instrumentelle Funktionsanalyse
Mit dem anatomischen Transferbogen kann genau festgelegt werden wie der ganze Oberkieferknochen und die darin befestigten Zähne in Relation zum Schädel stehen und welchen Abstand der Oberkiefer zum Kiefergelenk hat. Nun kann das Oberkiefermodell des Patienten nach den anatomischen Gegebenheiten auf einen Kausimulator (Artikulator) übertragen werden. Mit einem exakten Bissregistrat wird die Lage des Unterkiefermodells zum Oberkiefer festgelegt und in den Kausimulator montiert. Der Artikulator ist eine "Gelenkmaschine", das heißt ein Apparat, der mit eingesetzten Zahn-Kiefer-Modellen die Bewegung der Kiefer zueinander außerhalb des Schädels in großer Vollkommenheit nachzuahmen gestattet. - Ein "Kau"-Simulator.

Außerdem gibt es ganz individuell auf den Patienten abgestimmt viele andere kleine Hilfsmittel, die die Behandlung bequemer, schöner und schneller machen. Lassen Sie sich von unserem Team beraten.

Basisbehandlung - Optimierte Behandlung - Geräte für Behandlung

Herausnehmbare Geräte (einige Beispiele)

Aktive Platten
Aktive Platten für Ober- oder Unterkiefer werden vorwiegend bei weniger komplizierten Zahnbewegungen, zum Dehnen des zu schmalen Oberkiefers, Erweitern des Zahnbogens und Überstellen von Kreuzbissen verwendet. Sie werden für jeden Patienten individuell aus Kunststoff für den Ober- oder Unterkiefer hergestellt und durch Drahtklammern gehalten. Mit eingearbeiteten Federn und Schrauben werden weitere notwendige Zahnbewegungen durchgeführt.

Bionator
Er koordiniert die Lage der Kiefer zueinander, d.h. Heben oder Schließen des Bisses, Einstellen der Mittellinien, Ausgleichen der Rücklage des Unterkiefers. Er wird bereits beim Zahnwechsel eingesetzt, um den neuen Zähnen die Richtung und das Ausmaß des Durchbruchs vorzugeben. Außerdem unterstützt er die Ausbildung optimaler Funktionsmuster der Muskulatur.

Funktionsregler nach Fränkel
Er wird eingesetzt bei unterschiedlich starkem Wachstum von Ober- und Unterkiefer, zum Beispiel um das zu starke Wachstum des Unterkiefers bei der Progenie aufzuhalten und funktionelle Störungen der Muskulatur positiv zu beeinflussen und dabei den Oberkiefer zum Wachsen anzuregen.

Vorschub-Doppelplatten
Bei Rücklage des Unterkiefers kann dieser damit fehlendes Wachstum aufholen und Einzelzähne können noch bewegt werden.

Festsitzende Geräte (einige Beispiele)

Multiband- oder Multibracket-Apparatur
Sie bestehen aus einzelnen, direkt auf die Zähne aufgeklebten Brackets (Schlössern) und ringförmigen Bändern mit aufgeschweißten Schlössern und Röhrchen. Diese werden mit hochelastischen Drahtbögen verbunden, mit denen dosierte Kräfte übertragen werden, die die Zähne im Kiefer an die korrekte Stelle bewegen. Anstelle der normalerweise aus Metall gefertigten Brackets können auf besonderen Wunsch zahnfarbene Keramikbrackets verwendet werden, die auch hohen ästhetischen Anforderungen gerecht werden. Je nach Schwierigkeit der Behandlung, liegt die Tragezeit der festsitzenden Apparatur in der Regel zwischen einem und drei Jahren.

Herbstscharnier
ist eine Apparatur, bei der der Unterkiefer auch nach dem optimalsten Wachstumsschub noch in die richtige Position zum Oberkiefer gebracht werden kann. Da sie 24h täglich wirkt, kann die Behandlungszeit deutlich verkürzt werden. Backenzähne im Oberkiefer können alternativ zum Außenbogen nach hinten geschoben und manchmal notwendige Zahnentfernungen vermieden werden. Ein Lückenschluss im Unterkiefer wird ermöglicht.

Gaumennaht-Erweiterungs-Apparatur (GNE)
Sie wird zum zügigen Erweitern des Oberkiefers eingesetzt. In wenigen Wochen kann ein zu schmaler Kiefer enorm erweitert werden. Dies führt oft zu einer deutlichen Verbesserung der Nasenatmung.

Distalisierungsapparatur  (Froschapparatur)
Wird bei Oberkieferengständen eingesetzt, wenn die Backenzähne zu weit nach vorn gewandert sind. Oft kann dadurch das Entfernen von Zähnen vermieden werden. Es werden die ersten großen Backenzähne nach hinten geschoben und somit Platz alle bleibenden Zähne geschaffen.

Kleberetainer
Auf der Rückseite der Zähne zum Halten der erreichten Positionen. Von vorn nicht sichtbar, gut zu reinigen und selbst für die Zunge kaum zu spüren. Die natürliche Belastung der Zähne bleibt weitestgehend erhalten.

 
 

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